Posts mit dem Label exhibition werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label exhibition werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 27. Juli 2010

BERLIN 2010...a bit of the Temporary Art Gallery in my bathroom...

I love art.
I love making art.
Always.
Even on vacation.
The Temporary Art Gallery in Berlin made it possible.
I got stickers.
I got a wall.
And I got time to act out my artistic feelings!

**********

Ich liebe Kunst.
Ich liebe es Kunst zu machen.
Immer.
Auch im Urlaub.
Die Temporäre Kunsthalle in Berlin machte es möglich.
Ich bekam Aufkleber.
Ich bekam eine Wand.
Und ich bekam Zeit, meine künstlerischen Gefühle auszuleben!


If you want to experience more about the Temporary Art Gallery, please have a look at Alexo's interesting post.

**********

Wenn ihr mehr über die Temporäre Kunsthalle erfahren wollt, schaut euch bitte Alexos interessanten Post an.


Montag, 19. Juli 2010

FOR THE BOYS... (?)

Yesterday I went to a very interesting exhibition:
M O D E L  R A I L R O A D S.
I was the ONLY female there (For those who read my yesterday's post: As you can see, I changed clothes. The dress really  wouldn't have been the right outfit for this :-).
My friends use to say, that I'm half a boy. Somehow. I'm interested in many things that rather boys like. Hauling engines, ice hockey, race cars, lawnmowers, programming, boxing...
Why do I post about model railroads?
For me it's art too.
To build and paint these tiny houses, landscapes, stations...fantastic!
Sorry for the poor pictures. It's my cell cam.

**********

Gestern habe ich eine sehr interessante Ausstellung besucht:
M O D E L L E I S E N B A H N E N.
Ich war das EINZIGE weibliche Wesen dort (Für diejenigen, die meinen gestrigen Post gelesen haben: Wie ihr sehen könnt, habe ich mich umgezogen. Das Kleid wäre wirklich nicht das richtige Outfit dafür gewesen :-).
Meine Freunde sagen, dass ich ein halber Junge bin. Irgendwie.
Ich interessiere mich für viele Sachen, die eher Jungs mögen. Fördermaschinen, Eishockey, Rennwagen, Rasenmäher, Programmieren, Boxen...
Warum ich über Modelleisenbahnen poste?
Für mich ist das auch Kunst.
Diese winzigen Häuser, Landschaften, Bahnhöfe zu bauen und anzumalen...fantastisch!
Sorry für die miesen Fotos. Es ist meine Handy-Kamera.








Sonntag, 11. Juli 2010

HORST - Die Ausstellung

Ich muss leider mit zweifachem Leider beginnen.

Das erste bezieht sich auf die Tatsache, dass ich das, was ich eigentlich sehen wollte, nicht sehen konnte, weil die Führung dorthin zu spät für mich war.
Ich meine die Ausstellung von Martin Petersen, von dem ich mir sehr wünsche, dass er, aufgrund meines enormen Einsatzes bezüglich seines künstlerischen Schaffens, baldigst eine Folgeausstellung ausschließlich für mich organisiert!
:-)))
Das zweite Leider bezieht sich darauf, dass ich bezüglich der Künste vom Leben zu sehr verwöhnt worden bin. Ich bin viel gereist, habe Kunst studiert, habe Freunde, die durch und durch Künstler sind, habe Familienmitglieder, für die Kunst sozusagen die Luft zum Atmen bedeutet...Leider.

Warum das Leider fragt sich wohl ein jeder von euch.

Leider, weil ich durch kaum mehr etwas wirklich zu packen, zu begeistern bin.

Und ich bin nicht froh darüber, ganz im Gegenteil, ich empfinde es als großes Leid!

Während ich früher fast hyperventilierte, wenn ich mich in einem verdunkelten Raum befand, in dem ein Dia-Projektor, untermalt von düsterer Musik, einen roten Punkt an die schwarze Wand projizierte oder es mir Gänsehaut bescherte, wenn ich vor einem Sockel stand, auf dem Teile eines Staubsaugers mit einer Plastikgans und Cowboystiefel zu einer dreidimensionalen Skulptur vereinigt waren, so lässt es mich heute leider recht unberührt.

Das soll nicht heißen, dass ich aufgehört habe, Kunst, Künstler und Vernissagen zu lieben! Ich bewundere zutiefst alle Künstler, die in dieser Ausstellung ihre Werke präsentiert haben und habe große Achtung, großen Respekt vor jeder Künstlerexistenz. Jedoch fehlen mittlerweile die Schmetterlinge im Bauch.

Ich denke, es ist ähnlich wie mit der wahren, großen Liebe. Nach Jahren der Freudenschauer und der orgiastischen Ohnmachten wandelt sich das gemeinsame Sein in Respekt und das in sich ruhende, anorgiastische Bewußtsein, ohne einander einfach nicht sein zu können.

Ich habe die Ausstellung heute aber genossen, habe vieles gesehen, was ich in ähnlicher Form schon mal gesehen habe, vieles, bei dem ich mich schon früher gefragt hätte, wo der Kunstaspekt versteckt sein möge, etwas, was mich zum Schmunzeln brachte und etwas, was bei mir den Wunsch weckte, den entsprechenden Künstler in ein Gespräch verwickeln zu wollen.

Ich würde mit voller Überzeugung jedem empfehlen, sich diese Ausstellung anzuschauen.

Was mich persönlich sehr interessiert hat, war die Location. Und ich habe mich aus dem Trubel davongeschlichen um die nicht von Menschen und Exponaten bevölkerten Räume zu erkunden.

Martin, du bist bestimmt sehr stolz, in einer solchen Umgebung deine Werke ausstellen zu dürfen. 

Die Bilder sind keinesfalls genug, um euch einen Eindruck davon zu verschaffen, weshalb dieser Ort etwas besonderes ist. Ich wäre gerne länger dort geblieben, hätte meinen Block rausgeholt und mich in eine Ecke zurückgezogen, um einen Song zu schreiben oder zu zeichnen.

Mehr zum Gebäude, der Ausstellung und dem Standort könnt ihr hier nachlesen...